Euro am Sonntag: Dauerhaftes Wachstum
In der aktuellen Ausgabe des "Euro am Sonntag" nehmen Hartmut Sieper, NESTOR Afrika, und Wilhelm Schröder, NESTOR Australien, Stellung zu Agrar-Rohstoffen.
[...] Hartmut Sieper, Berater des NESTOR Afrika, rechnet deshalb mit guten Chancen für Agrarinvestitionen von Kairo bis Kaptstadt in den kommenden Jahrzehnten: "Die derzeitigen Kapazitäten reichen einfach nicht aus. Es gibt nur zwei Lösungen: Intensivierung, der massive Einsatz von Gentechnik, Dünger und Pflanzenschutzmitteln sowie künstliche Bewässerung oder eben Extensivierung, das heißt Ausweitung der Anbauflächen und mehr Einsatz von Maschinen. Tatsächlich seien in vielen Regionen fruchtbare Böden noch nicht genutzt: "Afrika ist hier das weitaus bedeutendste Gebiet, vor Russland und Südamerika.
Anleger müssten sich aber bewusst sein, dass Unternehmen, die sich in Afrika engagieren, eine langfristige Stratgie verfolgen, so Sieper. "Heute sind noch die mangelnde Infrastruktur, das fehlende Know-How sowie die zu wenigen Investoren und Investitionen das Problem."
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Wilhelm Schröder, Berater des Aktienfonds NESTOR Australien, findet aktuell Rohstoffunternehmen interessant, die vom Boom auf dem Acker profitieren sollten. "Das ist ein Sektor, in dem ich immer gern investiere, auch wenn er nicht ohne Risiken ist." Beispiel: South Boulder Mines. Der Konzern will bis 2016 in Eritrea eine Kalimine eröffnen, von der aus der Düngergrundstoff dann nach Indien, Indonesien und China exportiert wird. Die Australier planen in Afrika aufgrund der günstigen geologischen Beschaffenheiten eine Förderung im Tagebau, was einen deutlichen Kostenvorteil bedeutet.
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