09.04.2012

NESTOR Europa - Quartalsbericht 1/2012

München/Luxemburg, März 2012 – unser Fondsmanager, Dirk Stöwer, berichtet vom guten Start in das neue Jahr 2012 und gibt einen kurzen Ausblick.

Der NESTOR Europa Fonds verbuchte im ersten Quartal 2012 mit einem Zuwachs von 16,68% eine sehr gute Entwicklung. Dabei vollzog sich die positive Entwicklung auf breiter Front. Wie bereits in den letzten Jahren, lag der Schwerpunkt  bei den Small- und Mid caps. Allerdings spielte die Schweiz in diesem Jahr kaum eine Rolle, dafür rangierte Schweden diesmal auf dem zweiten Platz. Den größten Anteil nahmen aber auch 2012 wieder deutsche Dividendentitel ein, die hinsichtlich Wettbewerbsqualität und Wachstumsdynamik vielen ausländischen Konkurrenten deutlich überlegen sind.

Für Unruhe sorgte jedoch auch weiterhin die prekäre Situation der internationalen Staatsfinanzen und des Bankensystems. Das verzweifelte Drucken von Geld, wie es bereits in Japan, Großbritannien und den USA vollzogen wird, hat nun auch auf dem europäischen Kontinent Einzug gehalten, nachdem die EZB in italienische Hände gefallen ist. Da zudem Gläubiger europäischer Staatsanleihen vor Enteignung nicht mehr sicher sind, ist das Drucken von frischem Geld zur Rettung von Banken und Staaten der zweite Weg zur Beteiligung der Allgemeinheit am Versagen des internationalen Bankenoligopols.

Der Kapitalanleger kann dieser Situation am besten entrinnen, indem er seinem Vermögen erstklassige Aktien beimischt, die sich auch in schwierigen Zeiten bewährt haben und zudem noch einer internen Sonderkonjunktur unterliegen. Viele der im Fondsvermögen enthaltenen Titel haben trotz der zahlreichen Turbulenzen der letzten Jahre bereits neue historische Höchststände erreicht und expandieren munter weiter. Aufgrund der derzeitigen Liquiditätsschwemme, die auch zu künstlich niedrigen Kapitalmarktzinsen führt, gehen wir daher von einer weiter positiven Entwicklung der Aktienmärkte im Jahresverlauf aus. Zu unseren Favoriten zählen wir weiterhin den schwedischen Bekleidungshersteller  Fenix Outdoor, den britischen Briefmarkenhändler Stanley Gibbons sowie die Münchener Rück und Henkel.